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Anekdoten vom Fest

  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit

 

In der Nacht vom Freitag auf Samstag war es zwei jungen Musikanten offenbar langweilig: „In Begleitung“ einer Vereinsfahne beschlossen sie, im Bieler Stadtzentrum eine Birke zu fällen. Mit ihrer „Beute“ liefen sie anschliessend direkt der Polizei in die Arme.


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Nirgendwo ist das korrekte Tenü wichtiger als auf der Parademusik. Schliesslich wird dieses von der Jury mitbewertet. Grosses Pech also für einen Musikanten der Musikgesellschaft Gähwil (SG): Er stellte in Biel fest, dass sich an einem seiner Schuhe die Sohle gelöst hatte. Was tun? Zufällig entdeckte er entlang der Parademusik-Strecke einen Schuhmacher. Dieser klebte ihm kurzerhand die Sohle, sodass die 300 Meter ohne Abzüge in der Stilnote marschiert werden konnten.

 

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Pleiten, Pech und Pannen bei der Musikgesellschaft Meinisberg (BE): Bei der Parademusik wehte ein fieser Wind durch die Zentralstrasse, sodass die Dirigentin nach wenigen Metern ihren Hut verlor. Eine der Ehrendamen hob ihn rasch auf und warf ihn an den Strassenrand. Dann verlor auch noch ein Posaunist einen Zug. Auch an der Siegerehrung blieb der Verein nicht vom Pech verschont: In der Konzertmusik wurde er erst als Tagessieger auf die Bühne gerufen. Wenig später kam aus: Es gab einen Fehler: Die Meinisberger erreichten am Spieltag nicht den ersten, sondern den zweiten Platz (in der Schlussrangliste wurden sie 6.).

 

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Blasmusik vereint bekanntlich Jung und Alt, und die Musikantinnen und Musikanten sorgen selber eifrig für Nachwuchs. Bei den Auftritten oder auch bei den Fotostudios, wo die Gruppenfotos geschossen wurden, waren immer wieder wartende Mamas oder Papas mit Kleinkindern zu sehen, die den musizierenden Elternteil begleiteten.

 

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Die Ehrendamen der Vispe Visp (VS) präsentierten ihre schönen Blumensträusse in Kuhhörnern. Auf die Frage, was die Hörner symbolisierten, antworteten sie schlagfertig: „Wir sind der Verein der gehörnten Ehemänner.“

 

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Manch ein Musiker und manch eine Musikerin waren froh, wenn das EMF-Pflichtprogramm absolviert war und sie ihre Feierlaune ausleben konnten. Doch andere konnten von ihrem Hobby nicht genug kriegen: Immer wieder ertönte mitten in der Stadt ein spontanes Ständchen. Und ein Verein hat offenbar so Freude an der Parademusik, dass sie am Abend in Reih und Glied und einen Marsch intonierend in Richtung Fotostudio marschiert sind.

 

 

 
 
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