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  • Das Glück, gemeinsam zu klingen

    Die Schweizer Musikzeitung hat eine Kolumne der SBV-Verbandspräsidentin Luana Menoud-Baldi zum Eidgenössischen Musikfest veröffentlicht. Wenn in Biel während vier Tagen über 25 000 Musikantinnen und Musikanten aus der ganzen Schweiz zusammenkommen, wenn Marschmusik durch die Strassen zieht, Registerproben neben Foodständen stattfinden und Menschen aller Generationen gemeinsam musizieren, dann wird spürbar: Blasmusik ist weit mehr als ein Wettbewerb. Die Kolumne ist hier zu finden:

  • Das neue Unisono ist ganz dem EMF gewidmet

    Das erste Unisono nach dem Eidgenössischen Musikfest ist erschienen. Das neue Unisono ist 61 Seiten dick – 37 Seiten davon sind dem Eidgenössischen Musikfest gewidmet. Zu sehen sind zahlreiche Berichte und viele Bilder. Wir wünschen eine unterhaltsame Lektüre und danken der Unisono-Redaktion für den prominenten Auftritt. «unisono» lesen und abonnieren Auf unisono.windband.ch finden Sie im Menü «E-Paper», das gleichzeitig als Archiv funktioniert, immer die neuste Ausgabe. Ein Klick auf «Ausgabe online lesen» öffnet alle verfügbaren Lesemöglichkeiten: Über die roten Buttons gelangen Sie direkt zum kompakten E-Paper oder können das PDF herunterladen. Am bequemsten – besonders auf dem Smartphone – ist jedoch die Übersicht darunter: Dort sind alle Beiträge der Ausgabe einzeln aufgeführt, perfekt lesbar und automatisch an Ihr Gerät angepasst. Einfach ausprobieren! E-Paper abonnieren Zum Menü «E-Paper»

  • Weitere Sendung zur Parademusik

    SRF bringt am Sonntag eine Sendung zur Marschmusik am Eidgenössischen Musikfest in Biel. In einem Schreiben an Facebook-User Reto Neuenschwander hat SRF eingestanden, dass die TV-Sendung Bella Musica nicht geglückt ist. Das Fernsehen habe damit weitere Facetten der Musik mit Blasinstrumenten zeigen wollen und dabei Biel als Austragungsort hervorheben wollen. Rückblickend erkenne man jedoch, dass die eigentliche Blasmusik sowie die teilnehmenden Vereine als auch der Wettbewerbscharakter zu wenig präsent gewesen sind. Die Berichterstattung sei aber mit der Sendung Bella Musica keineswegs abgeschlossen. So ist bereits am Sonntag eine Sendung zur Parademusik zu sehen. Nachfolgend die Ankündigung von SRF 25‘000 Musikantinnen und Musikanten haben am Auffahrtswochenende die Stadt Biel zum Klingen und Schwingen gebracht. Die Livestreams und Videos von der Marschmusik-Konkurrenz des Eidgenössischen Musikfests stiessen auf reges Interesse, über eine halbe Million Mal wurde auf Play RTR zugeschaut. Details In der Familie von Reporter Claudio Spescha hat die Marschmusik eine lange Tradition. Auch er hat früher Marschmusik gemacht. Heute spielt er aber mit seinem Saxofon in der Churer Band Friday Music Factory und fragt sich: Warum begeistert die Marschmusik die Massen, was steckt dahinter? Auf seiner Erkundungstour begleitet er die Musikantinnen und Musikanten von Trun, die traditionelle Marschmusik betreiben, und die Musikgesellschaft Union Chur mit ihren aufwändigen Evolutionen. Und zusammen mit seinem Vater Arnold Spescha, dem früheren Dirigenten und Experten, begibt er sich auf die Spuren von Oscar Tschuor, der fast 40 Jahre nach seinem Tod noch immer zu den beliebtesten Marschmusik-Komponisten gehört. Marsch! - Am Puls von Pauken und Paraden Ausstrahlung: Sonntag, 31.5., 17.25 bis 18 Uhr (Fassung mit deutschen Untertiteln) Wiederholung: Samstag, 6.6., 17.10 Uhr Link zur Sendung:

  • Fundgegenstände vom Eidgenössischen Musikfest

    Vermissen Sie einen Gegenstand? Vielleicht haben wir ihn gefunden ... Während vier unvergesslichen Festtagen ist nicht nur viel Musik durch Biel gezogen – es sind auch einige Dinge liegen geblieben. Wenn Du etwas vermisst, könnte es gut sein, dass es bei uns im Fundbüro gelandet ist. Kredikarten und Portemonnaies wurden jedoch dem Bieler Fundbüro übergeben Wir verschicken die Gegenstände per Vorauskasse / Abholungen sind nach Voranmeldung möglich: in beiden Fällen per Mail an theo.martin@emf26.ch Stand: 30.05.2026 Roter Hintergrund: Bereits abgeholt!

  • Die helfenden Hände am Eidgenössischen Musikfest in Biel

    Ohne die zahlreichen Helferinnen und Helfer hätte es kein EMF gegeben – sogar aus Deutschland haben wir Unterstützung erhalten. Es ist das Highlight der Blasmusik-Fans - das Eidgenössische Musikfest in Biel. Um das Fest mit 25'000 Musizierenden aus der ganzen Schweiz zu stemmen, braucht es Hunderte Freiwillige. Auch rund 15 Personen vom Bund Deutscher Blasmusik-Verbände (BDB) haben mit angepackt. Leonie Marti hat sie für die SRF-Sendung Regional-diagonal begleitet. Die Sendung kann hier angehört werden (ab 12:19)

  • Stadt Biel begeistert vom EMF

    Ein unvergessliches Eidgenössisches Musikfest, getragen von einer enormen kollektiven Begeisterung – das Fazit der Stadt Biel Der Gemeinderat der Stadt Biel hat in seiner wöchentlichen Sitzung eine äusserst positive Bilanz des Eidgenössischen Musikfests gezogen, das am vergangenen Wochenende in Biel stattgefunden hat. Vier Tage lang stand die Stadt ganz im Zeichen von Musik, Begegnung und Miteinander. Über 120 000 Menschen feierten bei dieser aussergewöhnlichen Ausgabe mit und verwandelten Strassen, Plätze und Quartiere in eine riesige, offene Festbühne. Bielerinnen und Bieler, Musizierende und Gäste aus der ganzen Schweiz: Alle Generationen und Sprachen kamen in einer herzlichen, fröhlichen und respektvollen Atmosphäre zusammen. Der Gemeinderat freut sich ganz besonders darüber, dass dieses grosse Volksfest ohne nennenswerte Zwischenfälle verlaufen ist. Ob bei der Sicherheit, dem Verkehr, der Logistik, Sauberkeit oder Verpflegung – alles hat hervorragend funktioniert. Ein solcher Erfolg wäre jedoch niemals möglich gewesen ohne den ausserordentlichen Einsatz von Hunderten von Freiwilligen, Mitarbeitenden der Stadt sowie zahlreichen Helfenden hinter den Kulissen, die diesen Event vorbereitet, begleitet und ermöglicht haben. Der Gemeinderat spricht ihnen allen seinen tiefen Dank aus. Dank ihres oft stillen, aber unverzichtbaren Engagements konnte Biel die ganze Schweiz auf souveräne, herzliche und gastfreundliche Art empfangen. Der Gemeinderat bedankt sich auch beim Organisationskomitee des Eidgenössischen Musikfests für das der Stadt Biel entgegengebrachte Vertrauen und für die hervorragende Zusammenarbeit bei der Organisation des weltweit grössten Blasmusikfestivals in nur knapp einem Jahr.

  • Die EMF-Höhepunkte im Rückblick

    Die SRG bringt am kommenden Samstag zu bester Sendezeit im ersten Programm eine einstündige Sendung über das erfolgreiche Eidgenössische Musikfest in Biel. Am 23. Mai wird zu bester Sendezeit (18.10 bis 19.10 Uhr) die nationale TV-Sendung Bella Musica über das Eidgenössische Musikfest ausgestrahlt (RSI: 24. Mai, 12.50 Uhr). Sie wird in allen vier Sprachregionen die Höhepunkte des Auffahrtswochenendes nochmals in Erinnerung rufen und im ersten Programm einem Millionen-Publikum vorstellen.

  • Livestream zur Marschmusik immer noch zugänglich

    Die Parademusik am Eidgenössischen Musikfest kann im Livestream immer noch angeschaut werden. Die SRG hat das gesamte Wettspiel der Parademusik in Play RTR (https://www.rtr.ch/emf26) live übertragen. Die Sendungen können an gleicher Stelle weiterhin angesehen werden. Über die Suche erreichen Sie direkt Ihren gewünschten Verein.

  • Auf dem Weg ans EMF 

    Die Sendung Kulturplatz von SRF widmet sich am 20. Mai 2026 um 22.25 auf SRF 1 dem Thema «Verein als Heimat – Ein Blasorchester vor dem grossen Auftritt». Der Beitrag erzählt die Geschichte der Harmoniemusik Glarus und begleitet sie auf dem Weg zum Eidgenössischen Musikfest. Die Sendung zeigt exemplarisch, unter welchem Druck Blasmusik heute steht. Die Sendung Kulturplatz über die Harmoniemusik Glarus wird am Dienstag 26.5. auf SRF info von 15.05-15.35 Uhr wiederholt. Die Sendung kann später auf Play SRF nachgeschaut werden.

  • Schlussfeier EMF26

    Was unterscheidet eine Feier eines Turnfests von jenem eines Musikfests? Beim mitsingen klingt es beim EMF einfach besser, sagte Sonntagabend ein Musiker seinem Bandkollegen an der Schlussfeier auf der Esplanade in Biel. Die Stimmung war dank der Brass Band No Limits und dem Sonnenschein bereits vor dem Festakt hervorragend. Hunderte Menschen feierten unter dem Zeltdach und waren gespannt auf die letzte Rangverkündigung dieses Eidgenössischen Musikfests. Eine nicht repräsentative Umfrage bei einigen Musikgesellschaften zeichnet ein durchwegs positives Bild des diesjährigen Wettbewerbs. Geschätzt wurde insbesondere die Nähe aller Lokale und die Festmeile im Zentrum von Biel. Mit dem Einzug der Trychlergruppe Seeland wurde der offizielle Teil lautstark eröffnet. Das etablierte Moderatorenduo Jonas Zellweger und Anita Maïmouma Neuhaus führte sympathisch und kompetent durch das Event. Die Armourins aus Neuenburg hatten es wegen des Lärmpegels dieses Mal deutlich schwerer, sich bemerkbar zu machen als an der Startfeier am Mittwoch. Dennoch war der Auftritt der in rot und grün gekleideten Trommler und Pfeiffer äusserst gelungen. In ihrer Rede erklärte OK Präsidentin Nadja Günthör das Logo mit der roten und blauen Note, welche das Seeland, den Kanton und unser Land repräsentiere. Stolz rief sie: «Es hat mich sehr berührt, so viele Freunde zu haben. Man sollte immer so feiern, wie wir es in diesen vier Tagen getan haben.» Auch Simon Büchel kam zu Wort, der im Iniativkommitee des nächsten EMF beteiligt ist, welches in fünf Jahren im Rheintal stattfinden soll. Er nehme nach vier Tagen Biel mit, dass man auch auf dem Land ein grosses Festzentrum aufbauen werde, worin sich die Musikerfamilie treffen wird. 18 Rheintaler Vereine haben sich für das EMF 2031 zusammengeschlossen. Die Jugendband «Young (R)evolution» tratt hierfür stellvertretend vor dem Bieler Publikum auf und sang: danke schön! Stafettenübergabe an Simon Büchel EMF 2031

  • Brass Night / Youth Night

    Dem EMF-Publikum bot sich in Biel ein Potpourri an Blasmusikalischer Unterhaltung. Dazu gehörte auch der Auftritt der Brass Band Fribourg BBF unter der Direktion von Robin Bartholini. Der 28-jährige Profimusiker hat sich in der Szene längst einen Namen gemacht. An der Hochschule für Musik in Lausanne liess er sich zum Saxophonisten ausbilden, bevor er in Luzern zum Dirigenten weitergebildet wurde. Seine Leidenschaft und Überzeugung führten ihn 2025 sogar ins Halbfinale des Europäischen Dirigentenwettbewerbs in Stavanger (Norwegen). Mit seinen 30 Musikern der BBF studierte er ein anspruchsvolles aber durchaus auch ansprechendes Programm ein, das am Samstagabend von über 400 Zuhörenden im Nebia genossen wurde. Eröffnet wurde das Konzert mit «When Thunder Calls» von Paul Lovatt-Cooper. Register um Register betrat die Bühne und liess das Werk musikalisch anwachsen. Spätestens mit dem Schlussakkord war eine Duftmarke gesetzt. Richtig konzertant allerdings wurde es mit dem nächsten Werk: Bilder einer Ausstellung von Modest Mussorgsky. Dieses halbstündige Stück wurde 1874 in drei Wochen komponiert, weil der Autor damit den plötzlichen Tod seines Malerfreunds Viktor Hartmann verarbeitete. Auch visuell war dieser Konzertteil äusserst ansprechend, da während der Livemusik Animationsfilme aus dem Repertoire der School of Animatic Arts in Los Angeles gezeigt wurden. Der darauffolgende Applaus bildete die Begeisterung adäquat ab. Der ehemalige Solo-Posaunist der BBF, Jérémy Monnet arrangierte den auf einem Gedicht von Sara Teasdale basierende A Cappella Song «Only in Sleep» von Erik Esenvalds für Blechformationen neu. Die Spielqualität hingegen kam mit Sicherheit nicht im Schlaf. Eine Geschichtslektion der besonderen Art wurde dem Publikum mit der Komposition «Hannibal» geboten. Während gut 20 Minuten tauchte man in die Historie um Hannibal Barca ein, der mit 30‘000 Infanteristen, 9‘000 Reitern sowie Elefanten über die Alpen zog, um Rom anzugreifen. Auf der Leinwand wurden Texte, aber auch Bilder eingeblendet, welche die Musik sowie die Geschichte visuell unterstreichten. Den Abschluss bildete schliesslich der Midwest March von J.J. Richards aus dem Jahr 1932, womit das Publikum verabschiedet wurde. Youth Night 81 Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 23 Jahren hatten sich im Vorfeld zum Eidgenössischen Musikfest getroffen, um für die erstmals organisierte Youth Night ein Programm einzustudieren. Die Basis bildete die Bieler Jugendformation JUBIS Biel, dessen Dirigent Gregory Heiniger auch das eigens gegründete Youth Ensemble leitete. Zahlreiche Kinder aus Formationen aus fünf Kantonen kamen hinzu. Der grosse Saal im Nebia füllte sich bis auf den letzten Platz. Das Publikum erfuhr, dass sich die Nachwuchsmusizierenden an gerade Mal zwei Proben auf ihren Auftritt vorbereitet hatten. Einspielungen auf der Leinwand gaben einen Einblick, was die Jungen motiviert hat, Musik zu machen und in der Youth Band mitzuspielen. Den Abschluss der einstündigen Aufführung bildete der Patent Ochsner-Hit «für immer uf di», den das begeisterte Publikum lautstark mitsang.

  • Anekdoten vom Fest

    In der Nacht vom Freitag auf Samstag war es zwei jungen Musikanten offenbar langweilig: „In Begleitung“ einer Vereinsfahne beschlossen sie, im Bieler Stadtzentrum eine Birke zu fällen. Mit ihrer „Beute“ liefen sie anschliessend direkt der Polizei in die Arme. * * * * * Nirgendwo ist das korrekte Tenü wichtiger als auf der Parademusik. Schliesslich wird dieses von der Jury mitbewertet. Grosses Pech also für einen Musikanten der Musikgesellschaft Gähwil (SG): Er stellte in Biel fest, dass sich an einem seiner Schuhe die Sohle gelöst hatte. Was tun? Zufällig entdeckte er entlang der Parademusik-Strecke einen Schuhmacher. Dieser klebte ihm kurzerhand die Sohle, sodass die 300 Meter ohne Abzüge in der Stilnote marschiert werden konnten. * * * * * Pleiten, Pech und Pannen bei der Musikgesellschaft Meinisberg (BE): Bei der Parademusik wehte ein fieser Wind durch die Zentralstrasse, sodass die Dirigentin nach wenigen Metern ihren Hut verlor. Eine der Ehrendamen hob ihn rasch auf und warf ihn an den Strassenrand. Dann verlor auch noch ein Posaunist einen Zug. Auch an der Siegerehrung blieb der Verein nicht vom Pech verschont: In der Konzertmusik wurde er erst als Tagessieger auf die Bühne gerufen. Wenig später kam aus: Es gab einen Fehler: Die Meinisberger erreichten am Spieltag nicht den ersten, sondern den zweiten Platz (in der Schlussrangliste wurden sie 6.). * * * * * Blasmusik vereint bekanntlich Jung und Alt, und die Musikantinnen und Musikanten sorgen selber eifrig für Nachwuchs. Bei den Auftritten oder auch bei den Fotostudios, wo die Gruppenfotos geschossen wurden, waren immer wieder wartende Mamas oder Papas mit Kleinkindern zu sehen, die den musizierenden Elternteil begleiteten. * * * * * Die Ehrendamen der Vispe Visp (VS) präsentierten ihre schönen Blumensträusse in Kuhhörnern. Auf die Frage, was die Hörner symbolisierten, antworteten sie schlagfertig: „Wir sind der Verein der gehörnten Ehemänner.“ * * * * * Manch ein Musiker und manch eine Musikerin waren froh, wenn das EMF-Pflichtprogramm absolviert war und sie ihre Feierlaune ausleben konnten. Doch andere konnten von ihrem Hobby nicht genug kriegen: Immer wieder ertönte mitten in der Stadt ein spontanes Ständchen. Und ein Verein hat offenbar so Freude an der Parademusik, dass sie am Abend in Reih und Glied und einen Marsch intonierend in Richtung Fotostudio marschiert sind.

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